Freitag, 30. Mai 2014

LATEINAMERIKANISCHE MUSIK UND TANZ

Zu den lateinamerikanische Ländern zählen alle Länder, die sich südlich der USA befinden.
Die Musik Lateinamerikas ist von vielen Kulturen (spanisch-, portogiesisch-, afrikanisch-, traditionell u. westlich) geprägt.

Der Tango Argentino (Tanz/Musik) entwickelte sich ab 1880 in Buenos Aires und Montevideo. Die Tonart Tango Argentino steht meist in Moll-, die Taktart besitzt einen 2/4-Takt.

Tango Nuevo (spanisch: neuer Tango) ist die musik. Weiterentwicklung des Tango Argentino. Ein wichtiger Wegbereiter dieser Musik ist Astor Piazzolla.

Die Bossa Nova (port. neue Welle - Tanz/Musik) ist eine in den 50-er Jahren in Braslilien entstandene musik. Mischform, die traditionelle u. jazzige Einflüsse miteinander vereint.

Der Samba (Tanz/Musik) ist im Laufe des 19. Jhdts. entstanden und wurde von Sklaven aus Sudan und Angola nach Brasilien importert. Der im 2/4-Takt gespielte Samba setzte sich nach 1960 setzte auch in Europa durch und zählt zu den 5 lateinamerikanischen Gesellschafts- und Turniertänzen.

Die Herkunft der Rumba (Tanz/Musik) Kuba. Seit dem letzten Drittel des 20. Jhdts zählt sie in vielen Ländern zu den Gesellschaft- u. Turniertänzen.

Vals Venezolano (Tanz/Musik) ist ein in Venezuela beheimateter, lebhafter Walzer im wechselnden 3/4 u. 6/8-Takt. Ein wichtiger Gitarrekomponist ist Antonio Lauro, der unzählige Valses für dieses Instrument geschrieben hat.

Huayño (Tanz/Musik) ist neben der Cumbia und Bolero einer der häufigst vorkommenden Festtänze der Anden. In ihm vereinen sich musik. Elemente der Quechua u. Aymara Indianer mit den Einflüssen der westl. Welt.

Die Mambo (Tanz/Musik) entwickelte sich die sich nach 1930 in Kuba und weist einen 4/4-Takt auf.

Die Raspa (Tanz/Musik) ist ein Tanz im bewegten 6/8-Takt, der nach 1950 in Mexiko entstanden ist u. seine Verbreitung in Europa fand.

Der Calypso entstand auf den brit. und franz. kolonialen Karibik-Inseln (Trinidad u. Tobago) zu Beginn des 20 Jhdts. Die Ursprünge des Calypso gehen auf afrik. Sklaven zurück.

Die Beguine steht (Tanz/Musik) im lebhaften 4/4-Takt der im 19. Jhdt auf den Kleinen Antillen ihren Ursprung hat.

Der Choro (portogisisch: weinen, klagen - Musik) ist eine in der 2. Hälfte des 19. Jhdts brasilianische Musizierweise, die zumeist instrumental gespielt wird.
Ein Grundzug des Choro ist ein synkopisierter Rhythmus. Einer der beaknntesten Chroros ist der „Choros Nr. 1“, der 1920 von Heitor Villa-Lobos komponiert wurde.

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Komponisten und Interpreten, die mich zu den Kompositionen des Heftes "EL GUITARRERO" inspirierten: Antonio Carlos JOBIM, Baden POWELL, Sebastiao TAPAJOS, Luiz BONFA, Astor PIAZOLLA, Antonio LAURO, Heitor VILLA-LOBOS u.v.a.

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